©R. Sawicki

Frankfurter Aufruf 1914-2014

Wir ehren unsere Gefallenen und Opfer des Ersten Weltkriegs

Mit dem zunehmend größer werdenden zeitlichen Abstand zum Ersten Weltkrieg nimmt die ehrende Erinnerung an die Gefallenen und Opfer unseres Volkes immer mehr ab. Der 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs ist ein geeigneter Anlaß, die von unseren Vorfahren erbrachten Opfer zu würdigen.

Bundespräsident Joachim Gauck kann sich hingegen „eine deutsche Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg nur als Respekt vor dem Leid derer vorstellen, die damals durch uns bekämpft wurden".

Das Leid unserer Toten ist dem deutschen Staatsoberhaupt offenbar keinen Respekt, keine Erinnerung und kein Gedenken wert. Doch wir wollen und werden – ebenso wie dies unsere europäischen Nachbarn tun – um unsere damals gefallenen Soldaten und zivilen Opfer trauern und ihrer gedenken.

Deutsche Soldaten kämpften und starben von 1914 bis 1918 für ihr Vaterland. Frauen und Kinder ertrugen die Lasten des Kriegsalltags in der Heimat und bezahlten diese oftmals mit ihrem Leben.

Die Erinnerung an diese Opfer des Ersten Weltkrieges als Bestandteil unserer historisch-kulturellen Identität muß auch in Deutschland wachgehalten werden.

Schon der französische Staatsmann Charles de Gaulle mahnte einst: „Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“

Erstunterzeichner:

Uwe Becht, kaufmänn. Angestellter und Oberstleutnant d.R.
Roland Beck, Stadtrat der Stadt Frankfurt
Fabian Flecken, Diplom-Betriebswirt
Wolfang HĂĽbner, Stadtverordneter in Frankfurt
G. Andreas Kämmerer, Kommunikationswissenschaftler
Andreas Lichert, Unternehmer und Major d. R.
Andreas Lobenstein, Bankangestellter
Martha Moussa, Bankangestellte und Stadtverordnete in Frankfurt
Hans-GĂĽnter MĂĽller, Stadtverordneter in Frankfurt
Sebastian Pella M.A., Historiker
Patrick Schenk, Rechtsanwalt und Stadtverordneter in Frankfurt
Prof. Dr. Norbert T. Varnholt, Hochschullehrer Betriebswirtschaftslehre
Dr. Claus Wolfschlag, Historiker und Publizist
und
Hans Günter Thorwarth, „StadtteilHistoriker“ 2010-2012 mit dem Projekt:
„Das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges aus Höchst und Nied"

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